Widerruf
Diese Richtlinie beschreibt, unter welchen Voraussetzungen Rueckerstattungen fuer Testzugaenge, Erstbestellungen, Verlaengerungen und Mehrfachkaeufe geprueft werden. Fuer digitale Dienste gelten in Deutschland besondere Regeln, insbesondere nach Beginn der Leistungsausfuehrung.
1. Allgemeiner Grundsatz
Rueckerstattungen werden nicht automatisch gewaehrt. Jeder Fall wird einzeln anhand des Bestellzeitpunkts, des Aktivierungsstatus, der tatsaechlichen Nutzung, der vorliegenden Stoerung und der gesetzlichen Lage fuer digitale Inhalte geprueft.
Nach erfolgreicher Aktivierung eines Zugangs kann das Widerrufsrecht bei digitaler Leistung vorzeitig erloschen sein, wenn die gesetzlich erforderliche Zustimmung hierzu im Bestellablauf erteilt wurde.
2. Testversionen
Kostenpflichtige oder kostenlose Testversionen mit 24 Stunden Laufzeit dienen der Vorabpruefung auf dem eigenen Geraet. Fuer bereits bereitgestellte Testzugaenge erfolgt grundsaetzlich keine Rueckerstattung, sofern der Zugang uebermittelt und technisch abrufbar war.
Eine erneute Testphase kann im Einzelfall aus Kulanz angeboten werden, wenn ein nachweisbarer technischer Uebermittlungsfehler vorlag.
3. Zulaessige Gruende fuer eine Pruefung
Eine Rueckerstattung oder Gutschrift kann geprueft werden, wenn der Zugang trotz korrekter Kundendaten nicht bereitgestellt wurde, wenn ein Doppelkauf nachweisbar ist, wenn eine Zahlung mehrfach belastet wurde oder wenn ein Fehler eindeutig auf unserer Seite liegt und nicht in angemessener Zeit behoben werden kann.
Voraussetzung ist, dass der Kunde den Fehler zeitnah meldet, eine nachvollziehbare Beschreibung liefert und bei der Pruefung mitwirkt, etwa durch Screenshots, App-Angaben oder Geraeteinformationen.
4. Ausschluss von Rueckerstattungen
Keine Rueckerstattung erfolgt in der Regel bei falscher Geraetekonfiguration, unzureichender Internetverbindung, Inkompatibilitaet nicht unterstuetzter Apps, regionalen Sperren ausserhalb unseres Einflussbereichs, persoenlichem Nichtgefallen nach Aktivierung oder fehlender Nutzung innerhalb der Laufzeit.
Ebenfalls ausgeschlossen sind Erstattungen bei Verstoessen gegen die Nutzungsbedingungen, bei Weitergabe von Zugangsdaten, bei missbraeuchlicher Nutzung oder bei Sperrungen aus wichtigem Grund.
5. Teilweise Erstattungen und Gutschriften
Wenn eine vollstaendige Rueckerstattung rechtlich oder sachlich nicht angezeigt ist, kann nach Pruefung eine teilweise Erstattung, eine Laufzeitverlaengerung oder eine Gutschrift fuer eine kuenftige Bestellung angeboten werden. Hierauf besteht kein automatischer Anspruch.
Bereits abgelaufene Nutzungszeiträume werden grundsaetzlich nicht anteilig verguetet, sofern keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften etwas anderes vorsehen.
6. Fristen fuer Anfragen
Anfragen zu doppelten Zahlungen oder fehlender Aktivierung sollen unverzueglich nach Kenntnis des Problems gestellt werden. Technische Stoerungen sind moeglichst innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten zu melden, damit eine faire Prüfung und gegebenenfalls eine Hilfestellung moeglich ist.
Spaet gemeldete Beanstandungen koennen die Bearbeitung erschweren, wenn Protokolle oder Abrechnungsdaten nicht mehr vollstaendig verfuegbar sind.
7. Ablauf der Pruefung
Rueckerstattungsanfragen koennen ueber contact@iptvlinie.de, WhatsApp 447465730759 oder Telegram IPTVSupportTeam eingereicht werden. Bitte geben Sie dabei Bestelldaten, verwendetes Geraet, betroffene App, Fehlerbeschreibung und den Zeitpunkt des Problems an.
Vor einer Entscheidung kann eine technische Pruefung, ein Supportversuch oder die Bitte um weitere Nachweise erfolgen. Unvollstaendige Anfragen koennen bis zur Nachreichung der Angaben zurueckgestellt werden.
8. Bearbeitungsform und Auszahlung
Wird eine Rueckerstattung bewilligt, erfolgt die Auszahlung nach Moeglichkeit ueber denselben Zahlungsweg wie die urspruengliche Zahlung. Ist dies technisch nicht moeglich, kann ein anderer geeigneter Weg vereinbart werden.
Bearbeitungszeiten haengen von Zahlungsanbieter, Pruefungsumfang und Kommunikationsverlauf ab. Eine sofortige Auszahlung wird nicht geschuldet.
9. Gesetzliche Rechte
Diese Richtlinie schraenkt zwingende gesetzliche Verbraucherrechte nicht ein. Soweit deutsches oder europaeisches Recht weitergehende Ansprueche vorsieht, gehen diese gesetzlichen Regelungen vor.
Massgeblich sind im Zweifel die gesetzlichen Vorschriften fuer Verbrauchervertraege, digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen in Deutschland.